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Düsseldorf: Brand eines Linienbusses

Düsseldorf: Brand eines Linienbusses

Am Dienstagnachmittag kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand eines Linienbusses auf der Autobahn 44. Das Feuer entzündete ebenfalls rund 500 Quadratmeter der Böschung und Teile der Lärmschutzwand. Mit fünf Löschrohen, davon ein Wasserwerfer, konnte die Feuerwehr der Brand unter Kontrolle bringen. Der Fahrer kam mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Am frühen Nachmittag erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf mehrere Notrufe über einen brennenden Bus auf der Autobahn 44. Aufgrund der Meldung entsendete der Leitstellendisponent zwei Löschzüge, mehrere Sonderfahrzeuge, den Rettungs- sowie Führungsdienst in den Düsseldorfer Norden. Bereits auf mehrere Kilometer Entfernung war für die Einsatzkräfte die Rauchsäule über dem Brandherd zu erkennen.

Als die ersten Retter der Feuerwache Flughafenstraße wenige Minuten später vor Ort eintrafen, brannte der Bus bereits komplett lichterloh. Der Fahrer hatte das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen abgestellt und sich in Sicherheit gebracht. Löschversuche durch Passanten mit einem Feuerlöscher blieben erfolglos. Sofort ließ der Einsatzleiter mehrere Löschrohre einsetzten, da aufgrund der Wärmestrahlung bereits Teile des Holzlärmschutzes der Autobahn sowie dahinterliegenden Bäume und Büsche Feuer gefangen hatten.

Noch in der ersten Phase der Löschmaßnahmen mussten weitere Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr sowie aufgrund der Nähe auch Großflugfeldlöschfahrzeuge der Flughafen Feuerwehr Düsseldorf angefordert werden, um ausreichend Löschwasser vor Ort zur Verfügung zu haben. Dadurch konnten zeitgleich bis zu vier Löschrohre und ein Wasserwerfer eingesetzt werden. Schnell konnte der brennende Bus unter Kontrolle gebracht werden – aufwendiger gestalteten sich die Löschmaßnahmen hinter der Lärmschutzwand.

Da die Böschung hinter der Lärmschutz auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern brannte – ein direkter Zugang von der Autobahn und auch von Rückseite nicht möglich war – setzte die Feuerwehr Spezialkettensägen ein um zwei Löcher in die Holzwand zu schneiden. Um die Flammen während dieser zeitintensiven Maßnahme an einer weiteren Ausbreitung zu hindern, wurde ein Wasserwerfer über die Drehleiter eingesetzt.

Nach Schaffung des Zugangs auf die Rückseite konnte der Brand dann abschließend gelöscht werden. Hierbei zeigte sich die schon seit vielen Jahren gute Zusammenarbeit beider zwischen der Feuerwehr Düsseldorf und der Werkfeuerwehr des Flughafens Düsseldorfs, die in mehreren jährlichen Übungen ständig trainiert wird.

Trotz des schnellen Einsatzes mehrere Löschrohre konnte der Bus nicht mehr gerettet werden. Der Rettungsdienst versorgte vor Ort den Busfahrer, dieser kam anschließend mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die Brandursache ist bislang unklar, der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den Schaden auf mindestens 150.000 Euro.

Nach rund drei Stunden beendeten die 36 Kräfte der Feuerwachen Flughafenstraße, Münsterstraße, Behrenstraße, Gräulinger Straße, Hüttenstraße und Posener Straße sowie elf Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr Flughafen Düsseldorf den Einsatz auf der Autobahn.

Quelle: Feuerwehr Düsseldorf / Feuerwehrpresse.biz

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