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Stolberg: Neues Löschfahrzeug übergeben

Stolberg: Neues Löschfahrzeug übergeben

Ein neues Löschfahrzeug (LF 20) konnten Bürgermeister Patrick Haas, Amtsleiter Andreas Dovern und Abteilungsleiter Stefan Klos der Löschgruppe Mausbach übergeben. Das neue Fahrzeug ersetzt ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1984 und trägt damit zum weiteren technischen Fortschritt in unserer Wehr bei. Neben zeitgemäßen aktiven und passiven Sicherheitseinrichtungen wie zum Beispiel Sicherheitsgurte und ABS wird damit der aktuelle Stand der Technik wieder gespiegelt und erhöht damit enorm die Schlagkraft der Kupferstädter Feuerwehr.

Bürgermeister Haas und Amtsleiter Dovern betonen ausdrücklich, dass es sich bei dem rund 470.000 EUR teuren Fahrzeug um eine absolut notwendige Beschaffung ohne die sogenannten “goldenen Knöpfe” handelt. Nach rund 40 Dienstjahren des “Alten” war die Neuanschaffung unausweichlich.

Das 18-Tonner Scania Fahrgestell mit einem 410 PS starkem Antrieb mit Euro 6 ist nach entsprechender Feuerwehr-Norm beladen und ergänzt das vorhandene Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) der Einheit 41 (Löschgruppe Mausbach). Besonders auffällig ist das einheitliche Corporate Design mit der Silhouette unseres Wahrzeichen – der Burg. Konzeptionell ist die Beladung nach einem einheitlichen Stolberger System auf die Geräteräume aufgeteilt, so dass auf allen Fahrzeugen in den gleichen Geräteräumen auch die gleichen Gerätschaften verlastet sind.

Auch an dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Rat und Verwaltung für die Bereitstellung der notwendigen Mittel und die gute und sehr kollegiale Zusammenarbeit bedanken!

Ein weiterer Grund zur Freude bestand bei unserer Löschgruppe Büsbach. Sie hat zwar kein Neufahrzeug erhalten, aber im Rahmen der Fahrzeugkonzeption konnte das aus dem Jahr 1986 beschaffte Löschfahrzeug (LF 16 TS) gegen ein jüngeres ersetzt werden. Aus den Händen von Haas, Dovern und Klos erhielten die Büsbacher den symbolischen Schlüssel für ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 10), welches über einen deutlich höheren technischen Einsatzwert verfügt.

“Es handelt sich bei dem Fahrzeugtausch um ein zeitlich befristetes Provisorium”, so Dovern. Da das Feuerwehr-Gerätehaus in Büsbach bereits auch in die Jahre gekommen ist, erfüllt es in keiner Weise mehr den heutigen notwendigen technischen Anforderungen. Aufgrund der Größe der Fahrzeughalle kann ein Feuerwehrfahrzeug, dass nach aktuellen Normvorgaben gebaut ist nicht untergestellt werden. Eine Sonderanfertigung wäre sehr kostenintensiv und würde einen deutlich höheren Anschaffungspreis bedeuten.

Da der aktuelle Brandschutzbedarfsplan einen Neubau des Gerätehauses in den nächsten Jahren vorgibt, soll das 1994 in Dienst gestellte HLF nur eine Übergangslösung darstellen. Sobald die Voraussetzungen geschaffen sind, wird auch hier ein Neufahrzeug nach aktuellen Vorgaben beschafft.

Quelle: BOI Konrads – Kupferstadt Stolberg (Rhld.)
Amt 37 – Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle 37.P – Presse

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