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Hamburg: Vermutlicher Reizgasangriff in Schwimmbad

Hamburg: Vermutlicher Reizgasangriff in Schwimmbad

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde gestern Abend über den Notruf 112 von Besuchern eines nicht öffentlichen Schwimmbades für Betriebsangehörige gemeldet, dass eine Person aus unklarer Ursache über Augen- u. Atemwegsreizungen klage. Die Besatzung des daraufhin zunächst alarmierten Rettungswagens stellte wenig später vor Ort fest, dass insgesamt sechs Personen über leichte Symptome klagten und forderte drei weitere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Löschfahrzeug und einen Umweltdienst nach. Nach Sichtung aller Betroffenen durch den Notarzt und rettungsdienstlicher Versorgung durch Notfallsanitäter wurden im weiteren Verlauf sechs leichtverletzte Patienten mit Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert. Nachdem Messungen durch den Umweltdienst der Feuerwehr und einen Mitarbeiter von Gasnetz Hamburg keine reizenden, giftigen, brennbaren oder explosiven Stoffe nachweisen konnten, eine Geruchsbelästigung lediglich auf Umkleidekabine und Duschraum begrenzt war, wurde nach Rücksprache mit der Polizei und dem Notarzt ein Ausbringen von Reizgas durch einen Unbekannten als wahrscheinliche Ursache angenommen. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen der Polizei für weitere Ermittlungen zur Ursache übergeben.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg und des Deutschen Roten Kreuz vor Ort im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Hamburg / Feuerwehrpresse.biz

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