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Mönchengladbach: Nachbarn verhindern Schlimmeres

Mönchengladbach: Nachbarn verhindern Schlimmeres

Am frühen Abend hörten Nachbarn Hilferufe aus einer Nebenwohnung. Auf Klingeln und Klopfen an der Türe konnten sie nur Geräusche wahrnehmen, die auf einen Unglücksfall hindeuteten. Dies veranlasste die Nachbarn zur Alarmierung der Feuerwehr, woraufhin die Leitstelle die für das Gebiet zuständigen Einheiten entsandte. Die Einsatzkräfte konnten an der betreffenden Wohnungstüre zunächst keine Geräusche mehr wahrnehmen und entschlossen sich daher aufgrund der Aussagen der Nachbarn zur gewaltsamen Öffnung der Türe. Im Flur der Wohnung wurde der Mieter aufgefunden, der aufgrund einer plötzlichen Erkrankung zusammengebrochen und inzwischen bewusstlos war. Auf dem eingeschalteten Herd in der Küche standen zwei Töpfe, in denen das Essen bereits angebrannt war und für eine Verrauchung der Küche sorgte. Der Patient wurde umgehend ins Freie geschafft, vom Rettungsdienst versorgt und einer entsprechenden Klinik zugeführt. Die Gefahrenstelle in der Küche wurde vom Brandschutzpersonal entfernt. Anschließend wurde die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Durch das beherzte und durchdachte Handeln der Nachbarn konnte dem Wohnungsinhaber rechtzeitig medizinische Hilfe zugeführt und die Entstehung eines Brandes mit weitreichenden Folgen verhindert werden.

Im Einsatz waren das Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), ein Rettungswagen sowie der Notarzt der Berufsfeuerwehr
Einsatzleiter: Hauptbrandmeister Thomas Wieshoff

Quelle Stadt Mönchengladbach / Feuerwehrpresse.biz

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