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Velbert: Zweiter Brandtoter binnen drei Tagen

Velbert: Zweiter Brandtoter binnen drei Tagen

Nachdem am frühen Samstagmorgen bei einem Wohnungsbrand in Neviges der Wohnungsinhaber zu Tode kam, starb am gestrigen Montagabend ein Mann beim Brand einer Gartenlaube.

Polizei und Feuerwehr waren um 21.29 Uhr alarmiert worden, nachdem Zeugen ein Feuer in einer Kleingartenanlage im Bereich zwischen Mettmanner Straße, Martin-Luther-Straße und Burgstraße gemeldet hatten. Als die daraufhin ausgerückten Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache sowie der beiden freiwilligen Löschzüge aus Velbert-Mitte nach wenigen Minuten an dem Gartenhaus eintrafen, brannte dieses bereits in voller Ausdehnung. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen umgehend damit, die Flammen mit jeweils einem C-Rohr zu bekämpfen. Dabei entdeckten sie in der Laube unter Brandschutt eine leblose männliche Person, die allerdings aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der Einsturzgefahr des Gartenhäuschens schwierig zu bergen war. Nachdem die Person ins Freie geschafft worden war, konnte nur noch deren Tod festgestellt werden.

Insgesamt setzte die Feuerwehr fünf Trupps unter Atemschutz mit drei C-Rohren gegen das Feuer ein. Sie konnten die Ausbreitung des Brandes verhindern, die Gartenlaube war jedoch nicht mehr zu retten und wurde vollständig ein Raub der Flammen. Nachlösch- und Aufräumarbeiten gestalteten sich unter anderem aufgrund der Einsturzgefahr des Gebäudes schwierig. Sie dauerten bis zum heutigen frühen Morgen an und endeten um 1.37 Uhr mit der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei.

Nach deren ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Toten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um den Pächter der Gartenlaube. Der 70-jährige Wülfrather soll in der Vergangenheit häufiger in dem Gartenhaus übernachtet haben. Die Polizei beschlagnahmte den Leichnam sowie nach Abschluß der Löscharbeiten den Brandort und nahm Ermittlungen zur sicheren Identifizierung des Toten, zu den Todesumständen und zur Ursache des Feuers auf. Den Sachschaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung mit mindestens 10.000 Euro.

Quelle: Feuerwehr Velbert

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